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Vortrag und Diskussion: Antisemitismus im Fußball

Florian Schubert
FC St. Pauli-Museum

Die Begeisterung für Fußball ist ein gesamtgesellschaftliches Phänomen. Die Sportart fasziniert Millionen von Menschen. Eine besondere Bedeutung messen viele Fans dem Stadionbesuch zu, wo sie ihren Emotionen freien Lauf lassen können. Gerade weil Fußball so populär ist, sind Stadien in vielerlei Hinsicht ein Abbild der Gesellschaft – mit all ihren positiven und negativen Facetten. Diskriminierende Einstellungen sind eben so Teil von Fußballfanszenen, wie sie Teil unserer Gesellschaft sind. Immer wieder kommt es deshalb zu rassistischen, sexistischen und antisemitischen Vorfällen.

Antisemitische Stereotype werden im Fußball-Kontext oftmals herangezogen, um gegnerische Spieler, Schiedsrichter,
Vereine oder Fans abzuwerten und zu beleidigen. Florian Schubert beschreibt in seinem Vortrag die Entwicklung von Antisemitismus im Fußball in den vergangenen 40 Jahren und setzt sich mit den Beweggründen für antisemitisches Verhalten in diesem Zusammenhang auseinander.

Florian Schubert ist Politik-, Sport- und Geschichtswissenschaftler sowie Referent zu Diskriminierung im Fußball. Er arbeitet als Lehrer an einer Hamburger Stadtteilschule und konzipierte u.a. die Ausstellung »Tatort Stadion« des Bündnisses Aktiver Fußballfans [BAFF] mit.

Foto: Peter Böhmer