Nach Erkenntnissen der Studienreihe „Multidimensionaler Erinnerungsmonitor Deutschland“ (MEMO-Studie) des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld glauben fast 70 Prozent der befragten Deutschen, unter ihren Vorfahren seien keine NS-Täter*innen gewesen – und doch zeigen historische Forschungen ein deutlich anderes Bild.
Zwischen familiären Erzählungen und Abwehrreaktionen stellt sich für viele Nachgeborene die Frage, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit der eigenen NS-Familiengeschichte aussehen kann – gerade auch im Wissen um die bis heute nachwirkenden Traumata der von NS-Verfolgung betroffenen Familien.
Der Workshop des FC St. Pauli-Museums bietet einen praxisnahen Einstieg in die Recherche: von ersten Fragen im Familienkreis bis hin zu konkreten Archiven und Anlaufstellen – für alle, die nicht wegsehen, sondern genauer hinschauen wollen.
Veranstaltung im Rahmen der Woche des Gedenkens Hamburg Mitte, Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung.
Nach Erkenntnissen der Studienreihe „Multidimensionaler Erinnerungsmonitor Deutschland“ (MEMO-Studie) des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld glauben fast 70 Prozent der befragten Deutschen, unter ihren Vorfahren seien keine NS-Täter*innen gewesen – und doch zeigen historische Forschungen ein deutlich anderes Bild.
Zwischen familiären Erzählungen und Abwehrreaktionen stellt sich für viele Nachgeborene die Frage, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit der eigenen NS-Familiengeschichte aussehen kann – gerade auch im Wissen um die bis heute nachwirkenden Traumata der von NS-Verfolgung betroffenen Familien.
Der Workshop des FC St. Pauli-Museums bietet einen praxisnahen Einstieg in die Recherche: von ersten Fragen im Familienkreis bis hin zu konkreten Archiven und Anlaufstellen – für alle, die nicht wegsehen, sondern genauer hinschauen wollen.
18:00 Uhr Einlass / 18:30 Uhr Beginn
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Veranstaltungsort
Hamburg, 20359 Deutschland Google Karte anzeigen